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Veranstaltungskalender

Bezirkspokal 2012: Überraschungssieg für Celina Schneider PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Kunstrad
Geschrieben von: Sandra Krawietz   

Ein blöder Termin, der Bezirkspokal direkt am Tag nach unserem Abschlussfest. Trotz Schlafmangels ließen es sich unsere Kunstradfahrerinnen und –fahrer aber nicht nehmen, mit diesem letzten Wettkampf im Sportjahr die erfolgreiche Saison abzuschließen. Zudem bot der Bezirkspokal in Bergshausen die letzte Gelegenheit, den Boden der nächsten Hessenmeisterschaft zu testen. Und für unsere „Schnupperkinder“ Laila, Elea und Mareike, die gerade erst mit dem Kunstradfahren angefangen haben, war es der allererste Wettkampf, weil die Kinder auch ohne Lizenz antreten durften. Sie traten allesamt in der jüngsten Altersklassen, den Schülerinnen D U13, an. Elea Becker war sehr aufgeregt. Die Reihenfolge der Übungen wollte nicht in ihrem Kopf bleiben – immerhin hatte sie auch schon 18 gelernt. Manches klappte dann auch nicht so gut wie im Training, sodass am Ende einiges an Abzügen zusammen kam. Für den ersten Elea belegte mit 13,63 Punkten den siebten Platz.

Die jüngste Starterin von allen war Mareike Hangebruch. Die Sechsjährige zeigte ihre Übungen konzentriert, manchmal musste die Trainerin noch die Reihenfolge ansagen. Mareike erreichte mit 17,75 Punkten einen beachtlichen vierten Platz. Wie ein Profi präsentierte sich Laila Raschdorf. Sie wusste alle Übungen in der richtigen Reihenfolge und zeigte diese mit guter Körperspannung. Belohnt wurde Laila mit einem Super-Ergebnis von 21,35 Punkten. Damit verbesserte sie sich auf den zweiten Platz. Sophie Simon hatte bei den Schülerinnen C U11 nicht ihren besten Tag erwischt. Für den Übergang zum Steuerrohrsteiger fehlte ihr der Mut und so konnte sie auch die Folgeübungen nicht fahren. Am Ende vergaß sie eine kurzfristige Programmänderung, sodass auch da noch Abzüge anfielen. Sophie wurde mit 45,70 Punkten Zweite. Bei Celina Schneider klappte das Programm gut. Endlich gelang es ihr, ohne Bodenberührung vom Frontlenkerstand abzusteigen. Auch wenn Celina ihr Ziel, endlich die 50er Marke zu übertreten, nicht ganz erreichen konnte, stand doch am Ende eine tolle neue Bestleistung von 48,99 Punkten. Mit diesem Ergebnis gewann sie den Bezirkspokal der Schülerinnen C U11.

Bei den Schülerinnen B U13 lief es bei Pauline Bischoff so gar nicht. Gleich zu Beginn musste sie das Rad verlassen und auch beim Rückwärtsfahren gab es Probleme. Nachdem es beim Reinhardswaldpokal so gut geklappt hatte, war Pauline über das Ergebnis von 32,43 Punkten und den neunten Platz natürlich enttäuscht.

Hanna Reichmann bereiteten die neuen Übungen im Programm Schwierigkeiten. Der Übergang zum Steuerrohrsteiger klappte im Training super, im Wettkampf konnte sie nur einen Teil der Übung bewältigen, wodurch auch die Folgeübungen nicht gezeigt werden konnten. Durch das intensive Training des Übergangs hatte Hanna den Kehrreitsitz rückwärts etwas vernachlässigt, der dann leider auch nicht klappte. Hanna belegte mit 44,65 Punkten den dritten Platz.

Auch bei Nina Langlotz klappte der Übergang zum Steuerrohrsteiger nicht ganz. Ärgerlich war aber vor allem der Tipper beim Anfahren vom Rückwärtsfahren, der ihr bereits eine Medaille bei der Hessenmeisterschaft gekostet hat. Insgesamt zeigte Nina aber eine gute Leistung, sodass sie immerhin die Qualifikationsnorm für die Hessenmeisterschaft, die sie im Februar erreichen muss, erzielte. Nina kam mit 52,78 Punkten auf Rang zwei.

Für Felix Schulze war es bei den Schülern A U15 der letzte Start im Trikot des RSC. Zum Abschied steigerte er noch einmal knapp seine persönliche Bestleistung auf 41,50 Punkte und wurde konkurrenzlos Erster. In der nächsten Saison tritt Felix für den TSV Heiligenrode an. Wir wünschen Felix viel Erfolg und Freude bei seinem neuen Verein. Der neuen Saison nähern wir uns schon jetzt mit großen Schritten – da die Bezirksmeisterschaft mit Qualifikation zur Hessenmeisterschaft bereits am 02.02.2013 stattfinden wird, richten wir am Nachmittag des 27.01.2013 in der Schulturnhalle Weimar unsere Vereinsmeisterschaft aus. Den Termin also unbedingt schon mal vormerken.

 
Reinhardswaldpokal Hümme 2012 PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Kunstrad
Geschrieben von: Sandra Krawietz   

Beim Reinhardswaldpokal in Hümme nutzten wir die Gelegenheit, erste Übungen für die neue Saison 2013 zu testen. Im Training liegt unser Schwerpunkt momentan nicht auf Programmtraining, weil das Erlernen neuer Übungen einfach wichtiger ist. In der Vereinswertung des Reinhardswaldpokals siegten wir aufgrund unserer kleinen Teilnehmerzahl in diesem Jahr nicht, erreichten aber hinter dem Ausrichter (mit zehn Startern mehr als wir) einen beachtlichen zweiten Platz.

Celina Schneider hatte sich im 1er Kunstfahren Schülerinnen C U11 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie wollte endlich auch die 50er Marke knacken. Im Programm war nicht viel Neues, allerdings konnte sie endlich den Frontlenkerstand am Programmanfang zeigen, weil sie nun das Heruntergehen sicher beherrscht. Celina überzeugte mit einer guten Darbietung, bekam aber in der Schwierigkeitswertung einige Abzüge. Am Ende reichte es mit 46,22 Punkten immerhin für eine neue Bestleistung und einen sicheren zweiten Platz

Bei Sophie Simon waren gleich mehrere neue Übungen im Programm, der Übergang zum Steuerrohrsteiger mit den Folgeübungen Steuerrohrsteiger und Übergang zum Fronthang sowie der Drehsprung Seitenstand Kehrhang. Irgendwie fehlte Sophie der gewohnte Biss und so ging sie etwas halbherzig an die neuen Schwierigkeiten, die dann auch nicht klappten. Durch ihre hohe Gesamtschwierigkeit konnte sie aber mit 49,00 Punkten den aufgestellten ersten Platz halten.

Im Einer Kunstfahren Schülerinnen B U13 lief es bei Hanna Reichmann auch nicht wirklich optimal. Mehrfach verließ sie das Rad und beim neuen Kehrreitsitz rückwärts in der Wechselrunde hatte sie ziemliche Schwierigkeiten. Hanna belegte mit 43,20 Punkten Rang drei.

Für Pauline Bischoff war es nach langer krankheitsbedingter Pause der erste Wettkampf in diesem Jahr. Da fast alles trotz des Trainingsrückstandes klappte, musste sie ihr altes Programm nur unwesentlich reduzieren. Und das klappte dann auch richtig gut. Obwohl Pauline den Kehrlenkerbeugestand ausließ, verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung auf 45,12 Punkte.

Bei den 1er Schülern A U15 trat Felix Schulze als einziger Teilnehmer an. Das Programm wird langsam sicherer, allerdings fuhr Felix nicht alle Runden voll und beim Anfahren von rückwärts nach vorwärts musste der Fuß etwas nachhelfen. Felix blieb mit 39,18 Punkten dicht unter seiner Bestleistung.

 
Erneut erfolgreiches Wochenende für die BMX-Fahrer des RSC-Weimar-Ahnatal! PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Am Sonntag, 16.09.12 fand in Zeven-Aspe der 7. Lauf zum Nord-Cup statt. Bei tollem Wetter wurde vom Verein Funsports-Zeven auf der schön gelegenen neuen Bahn das erste offizielle Rennen ausgerichtet. Der RSC-Weimar-Ahnatal reiste mit 16 Fahrerinnen und Fahrern, sowie 2 Trainern, Betreuern und etlichen Eltern an! Morgens um 5.30 Uhr traf man sich um die knapp 300km lange Anfahrt anzugehen. Pünktlich zur Radabnahme um 9.30 Uhr waren alle anwesend. Nach dem Einschreiben und dem Training gab es noch ein paar kleine Probleme bei der Erstellung der Vorlauflisten. Ich bin mir sicher, das wir in der nächsten Saison die meisten Probleme ausklammern können! Einige RSC´ler fuhren ihr erstes Rennen: Joshua Bischof hat mit dem 13. Platz in der heiß umkämpften Klasse U13 männlich ein Super Ergebnis erzielt! Ebenso Lukas Schmidt und Max Wegener, die mit den Plätzen 16 und 19 abschlossen. Bei den Schülern konnte sich Milosz Werpolewski nach guten Vorläufe bis ins Halbfinale kämpfen. Anna Hohmann musste mangels anwesender Damen bei den Herren in der Jugend+ starten, machte ihre Sache aber hervorragend und platzierte sich auf Rang 25. In den Finalläufen ging es heiß her! Nora Vogel rutschte in der Kurve vom Pedal, konnte ihren 3. Rang jedoch verteidigen. Auch Pech für Lucien Prinz: Nach tollen Vorläufen und einem 3. Platz im Semifinale, wieder ein Sturz im Finale, das er trotz verbogener Kurbel noch als 5. beenden konnte. Die beiden Ahnataler Mo Keil und Adi Köhler waren in der U13 Kandidaten für einen Sieg. Mo Keil setzte sich in einem starken Feld durch und ging als 2. auf´s Treppchen. Adi blieb im Verkehr stecken, wurde dennoch 5. Bei den Schülern gab es ein Fotofinish zwischen Basti Reiß und seinem „ewigen Konkurrenten“ Ivain Adrian (Bispingen). Nach langem Bangen war es dann endlich klar: Basti holt Gold für Ahnatal! Im gleichen Finale Leon Hebestreit, auch mit Pech und Ausrutscher, sonst wäre sicher mehr drin gewesen! Gewohnt souverän in der Jugend+ gewann Marvin Möller die Goldmedaille, ebenfalls Pech im gleichen Finale hatte Felix Aschenbrenner, der mit dem 5. Platz finishte. Nils Trebing nach einem guten 4. Platz im Halbfinale landet auf Platz 10, Johannes Schulte nach tollen Rennen auf 18.

Hier die Ergebnisse im Überblick (Alles Beginners-Cup-Nord Klassen!):

Nora Vogel, Schülerinnen:            3.
Lucien Prinz, U11:                       5.
Moritz Keil, U13:                         2.
Adrian Köhler, U13:                    5.
Joshua Bischof, U13:                   13.
Lukas Schmidt, U13:                   16.
Max Wegener, U13:                    19.
Basti Reiß, Schüler:                     1.
Leon Hebestreit, Schüler:             5.
Milosz Werpolewski, Schüler:         12.
Marvin Möller, Jugend+:              1.
Felix Aschenbrenner, Jugend+:     5.
Nils Trebing, Jugend+:                10.
Erik Behr, Jugend+:                    14.
Johannes Schulte, Jugend+:         18.
Anna Hohmann, Jugend+:           25.

Ein tolles Rennen, Klasse Sportler, Eltern, die sich bereit erklären für ihre Kinder und den Verein den Sonntag zu opfern und lange Autofahrten in Kauf zu nehmen: Was wünscht man sich mehr?

Wir freuen uns auf ein tolles Nordcup Finale in Vechta!

 
Schule, Schnuppern, BMX! PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

09.30 Uhr bis 13.30 Uhr Sportklasse Jg. 10 der GSA

Ein ganz normaler Trainingstag auf der BMX-Strecke des RSC-Weimar-Ahnatal? Fast! Am 25.08.2012 war die Sportklasse des Jahrgangs 10 der Gesamtschule Ahnatal aus Vellmar zu Gast bei uns! Lehrer Axel Lietz brachte uns 26 hochmotivierte Sportlerinnen und Sportler - Für beide, Verein und Schule, war das völlig neu. Das ganze war ein Versuch und dieser ist gelungen. Pünktlich um 9.30 Uhr waren alle Schüler und der Lehrer anwesend. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los: In Gruppen á 4 Personen ging es nacheinander auf die Bahn. Zuerst einmal auf die 3. Gerade zum kennenlernen des Rads, bereits nach 30 Minuten fuhren die meisten schon vom Starthügel ausgehend die ganze Bahn! "Respekt an alle, die sich das trauen" war die einstimmige Meinung der Trainer Marco Vogel, Fabian Schlang, sowie Lisa und Carsten Rövenstrunk. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Vereinsräder, sowie der Schutzausrüstung gilt es weiter auszubauen. Der Verein verfügt zwar mitllerweile über 9 Stck. BMX-Rennsporträder, jedoch sind diese in allen möglichen Größen vorhanden, d.h., für Kinder im Alter von 5 Jahren bis hin zum Erwachsenen Sportler können wir bedienen. Wenn aber eine ganze Schulklasse aus einem Jahrgang zu uns kommt, dann wird es eng... Leider sind auch die Budgets der Schulen sehr "schmal". Wir arbeiten jedoch an einer Lösung, um in Zukunft auch diesen Bereich bedienen zu können. Um 13.30 Uhr waren alle Schülerinnen-u. Schüler mindestens einmal auf der Strecke, die hohen Temperaturen und die dicke Schutzausrüstung sorgten für rote Köpfe, Hunger auf Eis und Durst auf kühle Getränke. Die nächste Klasse, der Jahrgang 6, hat bereits Interesse bekundet! Dieses Angebot ist weiter zu empfehlen, haben doch die ersten Schüler bereits Interesse am Verein bekundet!

 

13.30 Uhr bis 15.00 Uhr Schnuppertraining für BMX-Anfänger

Pünktlich um 13.30 Uhr standen dann die ersten "Schupperfahrer" am Start und warteten auf ihren Einsatz. Zum "Schnuppern" auf der BMX-Strecke sollte man angemeldet sein, damit Räder und Schutzausrüstung reserviert werden können. Das Schnuppertraining läuft fast jeden Samstag, von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Termine findet man auf dieser Homepage unter http://rsc-weimar-ahnatal.eu/trainingstermine-news.html .

 

 

 

15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Training für Fortgeschrittene

Samstags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr (oft auch länger), sowie Dienstags von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr trainieren die fortgeschrittenen Vereinsmitglieder. Hier waren auch wieder über 20 Sportlerinnen-u. Sportler anwesend. Oftmals wird gemeinsam mit Gästen uns dem ganzen Bundesgebiet trainiert und somit findet auch ein reger Erfahrungsaustausch statt, sowohl auf Fahrerseite, als auch auf Trainerseite. Trainiert wird alles, was BMX-spezifisch zu trainieren ist, dazu gehören zum Beispiel auch Geschicklichkeitsspiele mit dem Rad, Sprints mit unterschiedlichen Längen, bergauf und bergab, Dehnübungen, Ausdauertraining, Techniktraining und Kurventechnik auf der Bahn und vieles mehr. Für die Eltern und Gäste haben wir Samstags auch meistens eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen parat!

 

18.00 Uhr bis ? Camping auf dem Gelände der BMX-Strecke

Ab und zu, wenn das Wetter (und die Eltern) es erlauben, werden die Zelte aufgebaut! Manch einer stellt sogar das Wohnmobil oder den Wohnwagen für die Übernachtung an die BMX-Strecke! Am Lagerfeuer macht man sich´s gemütlich, vielleicht gibt es auch noch eine Nachtwanderung? Am nächsten morgen, nach einem gemeinsamen Frühstück, geht das Training weiter...

 

 

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  oder Telefon 0173-5408447.

 
Der RSC beim Ötztaler Radmarathon PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - MTB

„Ich habe einen Traum…“. So lautet seit einigen Jahren das Motto des Ötztaler Rad-Marathons mit Start und Ziel in Sölden.

238 Kilometer Gesamtstrecke, 5.500 Höhenmeter – vielleicht doch eher ein Albtraum

Vier RSC-Sportler wollten dieser Frage nachgehen. So standen Stephanie Brüning, Sandra Richter, Martin Diederichs und Christian Schäffer am frühen Morgen des 26. August in der Startaufstellung in Sölden – zusammen mit rd. 4.000 anderen Radsportverrückten aus über 30 Nationen.

Startschuss um 6:45 Uhr – das Feld setzt sich hinter dem Wagen des Rennleiters langsam in Bewegung, vorne drin die Favoriten um Ullrich, relativ am Ende das Team ENZIAN (Stephanie, Sandra, Christian). Während sich Martin als bekannt starker Fahrer mit viel Rennerfahrung schnell nach vorne arbeitet, lassen wir es locker angehen. Unser Ziel: Einfach nur Ankommen ! Dass „einfach“ gar nicht so einfach ist, sollten wir bald merken…

Die Veranstaltung spukte schon geraume Zeit in unseren Köpfen herum, gilt sie doch als der Ritterschlag für jeden ambitionierten Radsportler. Und das Finish er-Trikot lockt natürlich ! Streif es über und du spürst die bewundernden und ehrfürchtigen Blicke deiner Vereinskameraden. Der Ötztaler…

„Wann war Kontrollschluss am Brenner?“ Die Frage meiner Frau reißt mich aus meinen Träumen. „12:34 Uhr, glaub ich!“ Damit man noch bei Tageslicht in Sölden ankommt, hat der Veranstalter verbindliche Zwischenzeiten festgelegt, bei deren Unterschreitung die furchtbarste aller Strafen droht: DER BESENWAGEN !

Ein Frösteln durchschauert meinen Körper, was nicht nur an den frischen 6 Grad Außentemperatur liegt.

Auf der Strecke viele Zuschauer, vor allem in den Ortschaften. Der Applaus macht Mut für den ersten Anstieg des Tages: KÜHTAI, 19 Kilometer, 1.200 Höhenmeter

Bald sind wir im leichtesten Gang. Rampen bis zu 18 % Steigung. Bloß nicht zu schnell angehen, der Tag ist noch lang. Oben angekommen streifen wir erst mal die Regenjacke über, da es doch sehr frisch ist. Schnell die Flaschen auffüllen, etwas essen und dann rein in die Abfahrt nach Innsbruck. Saukalt ! Nach rd. 10 Minuten fangen meine Zähne an zu klappern. Wie mag das erst am Abend am Timmelsjoch werden ? Da sind wir noch 500 Meter höher und die Sonne wird schon untergegangen sein !

Durch Innsbruck sind wir rasch hindurch, es beginnt der lange Anstieg zum zweiten Pass: BRENNER, 39 Kilometer , 800 Höhenmeter. Wir finden eine Gruppe mit gutem Tempo und fahren recht zügig immer parallel zur Brennerautobahn. Kurz vor der Passhöhe noch ein Steilaufschwung mit 12 %, das 30er Ritzel hinten leistet gute Dienste. An der Verpflegung der bange Blick auf die Uhr: Wir sind noch im Limit, aber lange aufhalten dürfen wir uns nicht. Avanti, Avanti !!! (schließlich sind wir jetzt in Italien)

Die Abfahrt nach Sterzing absolviere ich zum Glück diesmal ohne Zähneklappern. Viel Zeit zur Regeneration bleibt nicht, um 14:40 Uhr müssen wir auf dem Jaufenpass sein. Dazwischen liegen 16 Kilometer Anstieg mit 1.100 Höhenmeter. Die ersten Kehren kurbeln sich noch gut, doch es wird langsam zäher. Oberhalb der Baumgrenze wird der Blick frei auf den Schlussanstieg zum Jaufenpass. Tiefschwarze Wolken und einzelne Blitze verheißen nichts Gutes für die gefährliche Abfahrt nach St. Leonhard.

 Rund 1 Kilometer vor dem Gipfel herrscht an der Verpflegungsstation Weltuntergangsstimmung. Sturmböen zerren an den Zelten, Regen setzt ein. Nach Auskunft der Rennleitung ist auf der Abfahrt das Wetter extrem schlecht. Außerdem sind wir sehr knapp in der Zeit. Langsam wird mir klar, dass ich die Sache wohl etwas unterschätzt habe. Kaum rennradspezifische Vorbereitung, kein ausgefeiltes Trainingsprogramm, als Generalprobe eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike. Wie kann man so naiv sein?

Jetzt müssen wir zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Viele sagen, der Ötztaler fängt eigentlich erst hinter dem Jaufenpass an. Also Regenklamotten an und hinein in die Abfahrt. Schöööön langsam ! Überall Längsrillen, nasse Fahrbahn, starke Böen peitschen kalten Regen ins Gesicht. Und dann ein Sturz ! Der Wind drückt Sandra eine herrenlose Trinkflache unters Vorderrad, Abflug! Oh Gott, (der schöne neue Karbon-Renner) meine Frau, denke ich. Zum Glück nur leichte Kratzer am Schnellspanner und am Sattel. Sandra zittert wie Espenlaub vor Schreck und Kälte, das aufgeschürfte Knie sieht auch nicht so gut aus. Ein Bus fährt an uns vorbei. Durch die Scheiben sieht man erschöpfte Menschen mit leerem Blick, hinten ein großer Kasten für die Rennräder, am Heck ein großes rotes Schild: BESENWAGEN

Der Fahrer hält und schaut uns fragend an. Wir schauen uns an. Und sehen es im Blick des anderen: Wilde Entschlossenheit. Besenwagen ? Kommt nicht in Frage!  Wir fahren keine 200 Kilometer um dann von so einem dämlichen Bus in Sölden ausgespuckt zu werden!

Also wieder rauf aufs Rad und runter nach St Leonhard. Der Regen wird schwächer und zum Glück wird es spürbar wärmer. Richtung Timmelsjoch zieht der Himmel auf und einzelne Gletscher leuchten in der Sonne. Hoffnung keimt auf !

Der Anstieg zum Timmelsjoch ist rd. 29 Kilometer lang und hat 1.800 Höhenmeter am Stück. Für sich alleine schon eine durchaus anspruchsvolle Tour. Wir haben bereits 190 Kilometer auf dem Tacho und 3.500 Höhenmeter in den Beinen. Aber wir bekommen langsam die zweite Luft ! Die Beine kurbeln wie automatisch. Viel Kraft ist nicht mehr da, wir sind jetzt im Reservemodus. Die letzte Labe Station in Schönau erreichen wir rd. 40 Minuten vor Kontrollschluss. Wenn jetzt kein Einbruch mehr kommt, können wir es doch schaffen. Das „Beste“ haben sich die Veranstalter ganz zum  Schluss aufgehoben. Das Timmelsjoch wird zum Ende immer steiler. Endlose Serpentinen türmen sich im Steilhang über uns auf. Wer bitteschön kommt auf die Idee, hier eine Straße zu bauen? Mussolini ? Na Bravo !

Die Sportkameraden um uns herum sehen auch nicht mehr taufrisch aus. Viele schieben ihr Rad, weil Krämpfe zum Absteigen zwingen oder der Wackelpudding in den Oberschenkeln bei 14 % schlicht den Dienst quittiert. Die Zuschauer feuern uns an, treiben uns nach oben. Dann endlich sehen wir den Tunneleingang an der Passhöhe. Schnell die warmen Klamotten an und rein in die letzte Abfahrt. Zeit passt gut ! Es wächst das Gefühl, dass uns nun nichts mehr in Gefahr bringen kann. Die Abfahrt ist wieder sehr kalt, verläuft aber diesmal ohne weitere Zwischenfälle.

Ortsschild Sölden. Es ist schon ziemlich dunkel. Trotzdem stehen noch viele Menschen am Straßenrand und feuern uns an. Wir biegen von der Hauptstraße nach rechts ein Richtung Freizeitarena und überfahren die Ziellinie nach 13 Stunden. Martin nimmt uns in Empfang und klopft uns auf die Schulter (er ist bereits seit vier Stunden im Ziel, frisch geduscht und umgezogen, Wahnsinn!)

Die Zuschauer im Zielraum beobachten uns mit großem Interesse. Wir spüren die anerkennenden Blicke, auch wenn man mit der Zeit keinen Blumentopf gewinnen kann. Noch vor zwei Stunden waren wir uns einig: Eine solche Strapaze brauchen wir kein zweites Mal.

Ich bin mir da allerdings nicht mehr ganz so sicher.

 

Fotos Copyright by sportograf.com

 
Radsportfest PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Allgemein
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Am Sonntag, 13. September findet wieder unser alljährliches Radsportfest statt!

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer bei unserer beliebten RTF. Es stehen 3 Strecken zur Verfügung. 46, 80, 114 Kilometer. Einziger Kontrollpunkt ist in Liebenau. Es wird nicht auf Zeit gefahren, es sollte das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund stehen. Gestartet wird ab 7.00 Uhr bis 10.00 Uhr an der Sporthalle Rasenallee (zwischen Heckershausen und Weimar). Für das leibliche Wohl ist beim Kontrollpunkt in Liebenau und vor und in der Sporthalle gesorgt.

  

Für das leibliche Wohl bei unserem Radsportfest sorgen die Mitglieder des RSC-Weimar-Ahnatal, mit reichlich Kaffee, Kuchen, Bratwurst und mehr!

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 
Open Trails Hessen - Mountainbiker gegen ein Bikeverbot in Hessens Wäldern PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - MTB
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Von: Thomas Kleinjohann (DIMB e.V.) aus Ingelheim:

Die hessische Landesregierung möchte das Mountainbiken massiv einschränken! Der Entwurf des Hessischen Waldgesetzes vom 25.06.2012 sieht vor, dass Radfahrer nur noch feste Wege befahren dürfen, die ganzjährig mit zweispurigen, nicht geländegängigen Fahrzeugen befahrbar sind. Damit wären alle Singletrails und naturnahen Wege tabu!
Außerdem soll das gemeinsame Fahren von mehreren Radfahrern ggfs. genehmigungspflichtig werden und der Waldbesitzer soll Waldgebiete vereinfacht für Waldbesucher sperren können.
Dies ist ein weitreichendes Verbot und bedeutet das Aus für unseren nachgewiesen umweltverträglichen Natursport! Und dies nicht nur für die Hessen, sondern auch für alle anderen, die die hessischen Trails als Anrainer oder Touristen weiterhin fahren wollen!
Mit Eintrag in die Petition fordern wir: „Weg mit dem diskriminierenden Gesetzesentwurf! Kein pauschales Bikeverbot in Hessen!“.
Bitte zeigt auch Facebook, dass Ihr "Open Trails Hessen" mögt:
www.facebook.com/pages/Open-Trails-Kein-Bikeverbot-in-Hessen/193326687455649?ref=tn_tnmn

Weitere Infos und der Link zum Gesetzesentwurf sind hier zu finden:
www.dimb.de/aktivitaeten/open-trails/gesetzesnovelle-in-hessen

Begründung: Argumente gegen das Gesetzesvorhaben:
•Die Sportausübung ist gem. Art. 62a der Hessischen Verfassung ein Grundrecht, das nicht mit einem neuen Landeswaldgesetz im Handstreich mal eben derart extrem eingeschränkt werden kann.
•Mountainbiken ist eine anerkannte Natursportart mit einer hervorragenden Umweltbilanz und die Sportler haben es nicht verdient, als Waldnutzer „dritter Klasse“ behandelt zu werden.
•Wegesbreitenregelungen wie die hier vorgesehene, schüren erfahrungsgemäß erst die Konflikte, statt für ein vernünftiges Miteinander zu sorgen. Biken würde in Hessen zum Spießrutenlauf auf allen Wegen.
•Die Biker werden damit genau auf die Wege gelenkt, die ohnehin schon stärker frequentiert sind und auf denen schneller gefahren wird. Dort ist auch heute bereits die Unfall- und Konfliktquote höher als auf schmaleren Wegen.
•Vergleichbare Regelungen, wie die 2m-Regel in Baden-Württemberg oder die frühere 2-spurige Regel in Thüringen haben sich nicht bewährt. Thüringen hat diese wieder abgeschafft. In Baden-Württemberg sind die gleichen Tendenzen erkennbar.
•Solche enormen Einschränkungen des Bikesports treffen auch die hessische Wirtschaft! Arbeitsplätze in Tourismus, bei Fahrrad- und Zubehörherstellern sowie im Einzelhandel sind bedroht, wenn das Biken derart reglementiert werden sollte.
•Das Fahren in Gruppen wird nahezu unmöglich gemacht, wenn nach dem Willen des Gesetzgebers alle Waldbesitzer zunächst um Genehmigung gefragt werden müssen. Insbesondere für Vereine mit Tourenangebot eine nicht leistbare Aufgabe.
•Besucherlenkung funktioniert nur lokal / regional und dann über Angebote statt Verbote.
•Schluss mit den Märchen über haftungsrechtliche Probleme der Waldbesitzer wenn Biker schmalere Wege benutzen dürfen. Diese Probleme gab es so noch nie und wird es in der Praxis nicht geben.

Infomaterialien wie Flyer, Plakate, Unterschriftenlisten und Stellungnahmen sowie Presseberichterstattung sind ebenfalls auf www.dimb.de zu finden.

Im Namen aller Unterzeichner.

Ingelheim, 02.07.2012 (aktiv bis 12.08.2012)

 
Eröffnungsveranstaltung der BMX-Arena-Ahnatal PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX

Am 30.06. - 01.07.2012 war auf dem Gelände der BMX-Arena-Ahnatal schwer was los! Bereits am Donnerstag reisten die ersten Gäste mit Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten an, bzw. ließen sich in Ferienwohnungen und Gästezimmer in Ahnatal und Umgebung nieder. Am Freitag, als die Mitglieder des RSC-Weimar-Ahnatal noch mit diversen Aufbauarbeiten beschäftigt waren, gab es schon die ersten Kommentare zu unserer Strecke und dem ganzen "drumherum": "Super", "Klasse Strecke", "tolle Umgebung" und viele andere positive Kommentare durften wir entgegennehmen. Leider gab es am Freitag Abend ein schweres Unwetter, das unseren Mitgliedern nochmals viel Arbeit bescherte: Zwei Zelte wurden schwer beschädigt, die Strecke stand teilweise unter Wasser, vieles wurde "vom Winde verweht". Gemeinsam haben wir es aber geschafft, alles wieder herzurichten für den folgenden Trainingstag. Am Samstag haben Nationaltrainer Flo Ludewig, Olympiakadermitglied Daniel Schlang und sein Bruder Aaron (Alle vom OSP-Cottbus) einen Trainigstag geleitet. Dazu waren rund 80 Sportler eingeschrieben, die am Samstag in 3 Gruppen aufgeteilt wurden: 2 Gruppen mit Lizenzfahrern und 1 Gruppe Anfänger. Alle Gruppen haben insgesamt 4 Stunden alle Streckenabschnitte ausgiebig trainiert! Am Sonntag dann die offizielle Eröffnungsveranstaltung, das Rennen 6 zur Nordcupserie. Nach dem Training gab es einen offiziellen Teil, zu dem wir folgende Personen begrüßen durften: Roland Tölle, Vorsitzender Sportkreis der Region Kassel, Udo Sprenger, Vizepräsident Vertragssport des BDR, Michael Aufenanger, Bürgermeister der Gemeinde Ahnatal. Nach dem Carsten Rövenstrunk, der Fachwart der BMX-Abteilung sich bei den Vorrednern für die netten Worte und Präsente bedankt hatte, gab es noch eine kurze Rede von Horst Kleinschmidt, der einen selbstgeschmiedeten Stab mit Radsportsymbolen überreichte! Auch der FTSV-Heckershausen überbrachte seine Glückwünsche! Danach gab es noch eine Überraschung der BMX-Nordvereine: Sie schenkten dem RSC ein neues Vereinsrad, sowie eine Zeitung zur Bahneröffnung! Hierfür von allen: Herzlichen Dank! Dann konnten endlich die Rennen starten, 180 Sportler mussten sich nun durch je 3 Vorläufe, Halbfinal und Finalläufe kämpfen! Die Sportler des RSC-Weimar-Ahnatal gaben auf Ihrer Heimstrecke alles und fuhren viele Erfolge ein! Alles in allem: Eine sehr gut gelungene Auftaktveranstaltung, die neben der brillianten Bahn auch durch ein excellentes Umfeld und top-Verpflegung auffiel! Hier weitere Links zum Wochenende:

Hessenschau-Bericht

HNA-Vorbericht

HNA-Bericht (Montag)

Bericht in rad-net (BDR)

(Bilder: Thomas Lanz, Ingo Ludwig)

 
Eröffnungsveranstaltung BMX-Arena-Ahnatal PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX

Der Rad-Sport-Club-Weimar-Ahnatal lädt Sie hiermit recht herzlich zu der Eröffnungsveranstaltung am 30.06. und 01.07.2012, jeweils  ab 10.00 Uhr auf unserem Gelände der BMX-Arena Ahnatal ein! Seit 2009 haben wir in unzähligen, sicher weit über 8000 Stunden Eigenleistung, eine international anerkannte BMX-Strecke, mitten im Herzen von Deutschland gebaut. Sie ist im Umkreis von über 200km einzigartig und eine von nur 2 Anlagen in ganz Deutschland, die heute den Status „Internationale A-Bahn“ erreicht! Wir möchten Ihnen in diesen 2 Tagen die olympische Sportart BMX vorstellen, bei der in diesem Jahr in London erstmals auch 2 Sportler aus Deutschland teilnehmen werden! Unsere Eröffnungsveranstaltung, ein Lauf zur „BMX Nord-Cup Serie“, zieht Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet an! Sogar aus Bozen / Italien liegen bereits 5 Anmeldungen vor! Wir erwarten ca. 220 Sportler - das wäre Rekord bei einem Nord-Cup Rennen!Fernsehteams vom Hessischen  Rundfunk und RTL erwarten wir am Sonntag ebenfalls!

 Zeitplan:

Samstag, 30.06.2012 Trainingstag mit Bundestrainer Florian Ludewig und Daniel Schlang vom Olympiastützpunkt Cottbus, Daniel ist ein Kandidat für die Olympischen Spiele 2012 in London!

 Beginn der Trainings ab 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, dazwischen Mittagspause, weiter von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Sonntag, 01.07.2012 Rennen zur Nordcup-Serie, offizielle Eröffnungsveranstaltung.

Beginn des Trainings 10.30 Uhr, Beginn der Rennen ab 13.30 Uhr

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Wir freuen uns auf Ihr kommen!

 

 

 
Nordcup Lauf 3 in Vechta PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Am Sonntag dem 20.05.2012 fand in Vechta der 3. Lauf zum Nordcup statt. Der RSC-Weimar-Ahnatal war wieder einmal mit vielen Sportlern vertreten!  Bereits am Freitag und Samstag veranstaltete der BMX-Club-Vechta ein Trainingslager mit Greg Hill (GHP) und Kyle Bennett!

Die Vorläufe versprachen für unsere Sportler einiges: So belegte beispielsweise Torben Vogel in allen Vorläufen den 1. Platz! Er wurde im Halbfinale 2. und hatte schließlich im Finale Pech, als er nach der 1. Kurve von der Pedale abrutschte. Als 4. konnte er den Finallauf beenden. Besser lief es für seine Schwester Nora, die in den Vorläufen und im Finale jeweils den 2. Platz holte!  

Adrian Köhler fuhr in der U13 sein bisher bestes Rennen: Vorläufe 2. / 2. / 1., Halbfinale 2 und im Finale 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

In der Klasse Schüler war es Leon Hebestreit, der sich mit 3 x Platz 2 in den Vorläufen und einem 2. Platz im Halbfinale gute Aussichten auf einen Podiumsplatz machte. Im Finale wurde er schließlich, nach einem packenden Rennen, 6. In der gleichen Klasse wurde Sebastian Reiß nach herrvorragenden Rennen im Halbfinale 4. In der Klasse Jugend+ fuhr Marvin Möller souverän die Vorläufe, Viertelfinale und Halbfinale mit einem 1. Platz nach Hause. Im starken Finale wurde er herrvorragender 3! Marc Wickboldt hatte im 3. Vorlauf großes Pech, nach dem er eine Berührung mit einem Konkurrent hatte und anschließend stürzte. Bei dem Sturz wurde das Rad so stark in Mitleidenschaft gezogen, das er nicht mehr weiterfahren konnte. Dank der Hilfe vom Vegesacker-BMX-Club, die uns ein Vorderrad liehen,  konnte er jedoch noch das Viertelfinale und Halbfinale fahren, in dem er schließlich als 5. ausschied. Eric Hupfeld kam ebenfalls ins Halbfinale und schied dort als 5. aus. Erik Behr, Falk Rumpf, Valentin Maskow kamen bis ins Viertelfinale. Nils Trebing kam bei seinem ersten Rennen mit 6. / 5. / 5. nicht über die Vorläufe hinaus, hat sich jedoch mit einem guten Fahrstil in einer starken Klasse gut präsentiert!

 

 

 
Hessentitel für Sophie Simon! PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Kunstrad
Geschrieben von: Sandra Krawietz   

 

 

HESSENMEISTER 2012 in der U11

 

Fünf von sieben Aktiven Kunstradfahrerinnen des RSC Weimar-Ahnatal traten am Sonntag bei der Hessenmeisterschaft im südhessischen Biblis an. Der Oberknüller gelang uns bei den Schülerinnen U11. Hier siegte die favorisierte Sophie Simon vor Celina Schneider. Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen wurde Emma Richter Fünfte. Bei den Schülerinnen U13 verpasste Nina Langlotz das Treppchen nur um Haaresbreite; sie belegte mit Bestleistung den undankbaren vierten Platz. Ebenfalls mit neuer Bestleistung konnte sich Hanna Reichmann auf

den sechsten Platz vorschieben.

 

 Bild oben: Starkes Trio! Emma, Sophie und Celina vor der Siegerehrung

 

Bild unten: Mit neuen T-Shirts und chicen Taschen: Nina und Hanna nach der Siegerehrung

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Reinhardswald-Rundfahrt 2012 PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - RTF / Radwandern

Dieses schöne Ereignis wurde am 13. Mai 2012 bereits zum 30. Mal von der Zweiradgemeinschaft Kassel angeboten. Start und Ziel war die Gesamtschule Vellmar. Man konnte wieder zwischen vier Streckenlängen wählen: 41, 74, 115 oder 151 km, wobei richtig in den Reinhardswald, vorbei an der Sababurg, nur die beiden längeren Touren führten. Die längste Tour ging bis Helmarshausen, allerdings ohne geradlinige Streckenführung. Der RSC Weimar-Ahnatal war auf allen Strecken vertreten und mit 13 Leuten der Verein mit den meisten Teilnehmern, gleichauf mit dem TSV Ippinghausen, der in letzter Zeit nicht zuletzt dank niedriger Vereinsbeiträge und großzügig gesponserter Kleidung einen guten Mitgliederzuwachs hatte. Knapp 220 Radfahrer insgesamt waren gestartet, etwas weniger, als sich die Veranstalter erhofft hatten. Wahrscheinlich hatten sich etliche Leute durch die 2°C kurz vor Start abhalten lassen. Jedoch war es kein schlechter Tag zum Radfahren, kühl, aber häufig sonnig. Im Ziel beim geselligen Ausklang leichtes Frösteln, hätte es nicht ein heißes Thema gegeben, gleich an zwei Tischen: die zunehmend ruppigen Umgangsformen unter Radfahrern und den Autofahrern gegenüber. Darüber wird noch mehr zu reden sein.

 
Oberhessenpokal in Hungen 2012 PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Kunstrad

In der Disziplin 1er Kunstfahren Schülerinnen U11 erreichten unsere Sportlerinnen von 25 Starterinnen das Siegerpodest:

Platz 1: Sophie Simon

Platz 2: Emma Richter

Platz 3: Celina Scheider

Auch Nina Langlotz und Hanna Reichmann (kein Foto) zeigten hervorragende Leistungen und fuhren in der Gruppe 1er Kunstfahren Schülerinnen U13 von 24 Starterinnen auf die Plätze 5 und 6.

 
Trainingslager Kolbermoor / Nordcup Lauf 1+2 in Bispingen PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX

Von 08. – 12. April 2012 fand im Südbayerischen Kolbermoor bereits zum 20. Mal das berühmte BMX-Trainingslager statt. Einige Ahnataler BMX-Sportler reisten bereits am Karfreitag an, um in Ruhe Zelte und Wohnwagen aufzubauen, bzw. Quartier in Ferienwohnung, Hotel oder Jugendherberge zu beziehen. Am Ostersamstag fand bei durchwachsenem Wetter der 1. Lauf zum Bayernpokal statt, an dem jedoch keiner unserer Sportler teilnahm, denn man wollte sich auf das Trainingslager und dem direkt darauf folgenden Rennwochenende in Bispingen konzentrieren. Am ersten Morgen des Trainingslagers gab es dann eine Überraschung: Alles war weiß, es hatte Nachts geschneit! Das Wetter konnte jedoch keinem die Laune verderben – Nach den Gruppeneinteilungen (es gab 5 Gruppen mit jeweils rund 20 Fahrern und 2 Trainern pro Gruppe) ging es am Sonntag direkt los mit Hallentraining: Es wurde ein Zirkeltraining aufgebaut, das es in sich hatte! Über Sprossenwände, Böcke und Kästen musste geklettert und gesprungen werden, dazwischen Laufetappen, Slalomstangen, usw. In der Mitte der Halle waren Matten ausgelegt, an denen diverse, teilweise sehr schwere Gymnastikübungen gemacht werden mussten. Die Trainer hatten ihre Sportler zu jeder Zeit in den Augen. Hatte einer offensichtlich keine Lust mehr, so wurde er zu 10 Liegestützen „verdonnert“. Trotz des Schneefalls konnten die ersten Gruppen noch am Sonntag auf der Bahn Starts trainieren. So waren die Gruppen während des gesamten Trainingslagers immer unterschiedlich verteilt: 2 Gruppen in den Sporthallen, 1-2 Gruppen auf der Bahn, 1 Gruppe Sprinttraining auf der Geraden oder Bergab! Gut organisiert auch alles rund ums Essen: Während des ganzen Trainingslagers waren im Küchenbereich an der Bahn zwischen 5 und 10 Personen mit der Zubereitung und der Ausgabe beschäftigt. Die Sportler konnten außer den Snacks und dem Gegrillten jedoch auch regelmäßig im etwas entfernten Vereinsheim jeden Mittag essen. Shuttle Busse standen bereit, um sie dort hin zu bringen und abzuholen. Alles in allem: Es war sehr anstrengend, hat aber sehr viel Spaß gemacht! Sportler und Trainer haben viel gelernt und auch viele nette Leute kennen gelernt! Nach dem am Donnerstag alle Sachen gepackt waren, ging es für einige einmal quer durch Deutschland hoch nach Bispingen! 800km mit dem Wohnwagen zu fahren ist zu viel, darum machten wir Rast im schönen Altmühltal, wo wir einen Campingplatz fast für uns alleine hatten! Am Freitag dann die Etappe nach Bispingen, wo wir am späten Nachmittag eintrafen.

Bei den Rennen am Samstag und Sonntag waren die Sportler vom RSC-Weimar-Ahnatal wieder zahlreich vertreten. Ihr Debüt in Sachen BMX-Rennsport gaben Lukas Baltrusch in der Klasse Anfänger Schüler und Gerd Zuschlag in der Klasse Anfänger Cruiser männlich! Lukas startete nur Samstag und belegte den 13. Rang. Gerd Zuschlag startete an beiden Tagen, konnte sich am Samstag gegen die Konkurrenz aus Bremerhaven und Bispingen durchsetzen und holte Bronze! Am Sonntag schied er nach einem Sturz am Double leider aus. Toll gekämpft haben auch die Damen der weibliche Cruiser Klasse: Michaela Prinz, Lisa Rövenstrunk und Annette Heubaum machten das Podium unter sich aus. Samstag gewann Michaela Prinz den Finallauf, am Sonntag Lisa Rövenstrunk! Überrascht haben in der Klasse Anfänger Schüler Leon Hebestreit und Sebastian Reiß. Beide präsentierten sich in Top-Form, Sebastian holte am Samstag die Silbermedaille, nachdem er alle Vorläufe gewonnen hatte! Leon fuhr an beiden Tagen knapp am Treppchen vorbei. Torben Vogel fuhr in der Klasse Anfänger U9 mit seinem neuen Rad ebenfalls Super und belegte im Finale am Sonntag den 4. Rang, nachdem er die Vorläufe mit dem 2./ 3./ 2. Platz fuhr. Seine Schwester Nora belegte an beiden Tagen in der Klasse Anfänger Schülerinnen Rang 3, auch hier immer nur ein hauchdünner Vorsprung der Konkurrenz aus Zeven. Pech am Samstag für Lucien Prinz, der nach tollen Vorläufen (2./2./3.) im Finale am Startgatter stürzte. War es die Aufregung oder das langsam fallende Gatter? Moritz Keil glänzte in der Klasse Anfänger U13 mit tollen Vorläufen (2./3./2.) einem 2. Platz im Halbfinale und schließlich Platz 6. Im Finalrennen! Die Königsklasse ist die Klasse Jugend+, hier waren Marvin Möller, Valentin Maskow und Erik Behr am Start, die ebenfalls Klasse Leistungen zeigten. Im Finale am Sonntag wählten sie einen schlechten Startplatz außen am Gatter aus und trotzdem wurden Marvin hervorragender 2. und Valentin 6. Das nächste Rennen zum Nordcup ist am 20. Mai 2012 in Vechta!

 
Auswerter-Schulung in Ahnatal PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Am Sonntag, dem 18.03.2012, fand im Vereinsheim des SVW06-Ahnatal eine Schulung auf die Auswertesoftware des BDR statt. Mit Hilfe dieser Software ist es erst möglich ein BMX-Rennen durchzuführen. Hier werden die einzelnen Starter mit Altersklassen, Startnummern, Vereinszugehörigkeit usw. erfasst und während der Rennen die einzelnen Ergebnisse eingetragen sowie die Gruppen von den Vorläufen bis zu den Finalläufen eingeteilt. Zu der Schulung hatten sich rund 20 Personen aus verschiedenen BMX-Vereinen angemeldet: Aus Bielefeld, Hamburg, Zeven, Vechta, Bremen, Bispingen und Ahnatal waren Teilnehmer gemeldet.

 

Aus dem "Ländle" kam unser Schulungsleiter Franz Veith, der sich bereit erklärt hatte, die "Nordvereine" auf die BDR-Software zu schulen. Nach einer kurzen Einführung wurde die Software auf die zahlreich vorhandenen Laptops installiert. Dann wurde beispielhaft eine ganze Veranstaltung "trocken" durchgespielt, bis hin zu den Finalläufen. Nun kann jeder Verein der BMX-Nordcup Serie die Auswertungen bei den Rennen selbst durchführen, natürlich stehen die "alten Hasen" bei den ersten Rennen mit Rat und Tat zur Seite! 

Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an Franz Veith für die Schulung, aber auch an alle Teilnehmer, die den Sonntag geopfert haben und die teilweise recht weite Anreise auf sich genommen haben.

Riesenlob und Dankeschön auch an den SVW06-Ahnatal, der uns den schönen Schulungsraum mit Technik zur Verfügung gestellt hat und uns mit Kaffee, Kaltgetränken und Plätzchen versorgte: Alles war Super vorbereitet! Das war sicher nicht das letzte mal, das wir bei Euch waren!

 
Bezirksmeisterschaft Kunstradfahren 2012 PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Kunstrad
Geschrieben von: Sandra Krawietz   

Bei der Bezirksmeisterschaft in Bebra traten wir mit einer relativ kleinen Gruppe an, erzielten aber in den vertretenen Altersklassen gute Ergebnisse – in drei Disziplinen mit sechs Kindern fünf Medaillen.

Erste Starterin für den RSC war Pia Lameyer bei den Schülerinnen U11. Beim Einfahren hatte sie keine Schwierigkeiten, im Wettkampf zeigte sich dann, dass einige der neuen Übungen doch noch etwas unsicher waren. Obwohl Pia im Training mit Zeitproblemen zu kämpfen hatte, reichte die Zeit diese Mal aus – in diesem Falle leider, weil sie sich ohne den Sturz am Ende noch um einen Platz hätte verbessern können. Pia wurde mit 30,53 Punkten Fünfte. Celina Schneider zeigte ihre Übungen total sicher und sauber – das musste sie auch, schließlich ging es für sie erstmals um die Qualifikation zur Hessenmeisterschaft. Ein ärgerlicher Sturz beim Umdrehen zu den Kehrübungen konnte ihr dank der guten Ausführung nichts anhaben – mit neuer persönlicher Bestleistung von 42,55 Punkten sicherte sie sich Rang drei und qualifizierte sich zur Hessenmeisterschaft.

Silber ging knapp an Emma Richter. Sie musste erstmals „offiziell“ bei den Schülerinnen U11 starten. Emma war sehr aufgeregt, sodass ihr einige Fehler unterliefen, die sonst nicht passieren. Aufgrund der hohen eingereichten Punktzahl war die Quali für sie aber kein Problem – mit 42,57 Punkten sicherte sie sich ebenfalls die Teilnahme. Klare Favoritin in dieser Altersgruppe war Sophie Simon. Sophie zeigte sich gewohnt nervenstark. Selbst die neuen schwierigen Übungen wie den Übergang zum Lenkersitzsteiger oder das Anfahren von rückwärts nach vorwärts meisterte sie mühelos. Nach Bronze im Vorjahr sicherte sich Sophie souverän mit neuer Bestleistung von 55,17 Punkten den Bezirksmeistertitel und die Qualifikation zur Hessenmeisterschaft. Wenn sie dieses Ergebnis dort bestätigt, ist das Hessenrekord! Bei Hanna Reichmann wollten wir auf Sicherheit gehen, damit mehr Ruhe in das Programm kommt. Insgesamt zeigte sie ihre Übungen gut, leider musste sie nach dem Frontlenkerstand kurz das Rad verlassen und außerdem fielen die letzten drei Übungen aus der Zeit. Hanna konnte sich mit 43,19 Punkten nicht direkt zur Hessenmeisterschaft qualifizieren, hat aber noch eine Chance bei der ersten D-Kader-Sichtung. Sie wurde Dritte bei den Schülerinnen U13. Nina Langlotz durfte sich keine größeren Patzer erlauben – maximal vier Punkte Abzug durften es nur sein. Der Druck war groß, aber Nina ließ sich davon nicht beeindrucken. Auch bei ihr klappte das Anfahren von rückwärts nach vorwärts, und auch sonst klappte alles prima. Belohnt wurde Nina, die sich im letzten Jahr noch nachqualifzieren musste, mit neuer Bestleistung von 51,55 Punkten, dem Ticket zur Hessenmeisterschaft und der Silbermedaille. Bei den Schülern U15 gewann Felix Schulze mit 30,90 Punkten konkurrenzlos.

 
1. Technik-Workshop BMX im Café-Klatsch PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Zu unserem 1. Technik-Workshop konnten wir im Café-Klatsch in Ahnatal-Weimar über 20 interessierte BMX-Sportler begrüßen! Anhand einer Checkliste (hier Download) wurden die wichtigsten Bauteile eines BMX-Rads vorgestellt, überprüft und repariert. Als erstes erklärte BMX-Fachwart und Trainer Carsten Rövenstrunk alles rund um den Lenker, den Vorbau, den Steuersatz und den Sattel mit Sattelstütze.

Nach einer kleinen Pause erklärte Trainer Marco Vogel alles rund um die Bremse, Kettenspannung und Reifendruck. Um bei den Trainings, aber natürlich auch bei den Rennen immer mit Top-Radmaterial am Start zu sein, muss man sein Sportgerät immer gut in Schuss halten! Auch um unnötigen Stress und Wartezeiten bei der Radabnahme zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Checkliste vor den Rennen abzuarbeiten und das Radmaterial in einen entsprechenden Zustand zu versetzen!

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Wolfgang Blenkle und die Gemeinde Ahnatal, die uns für den Workshop die Räumlichkeiten des "Café-Klatsch" zur Verfügung gestellt haben!

 
Sophie Simon verteidigt Vereinsmeistertitel PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Kunstrad
Geschrieben von: Sandra Krawietz   

Unsere Vereinsmeisterschaft ist eigentlich nur ein Testwettkampf für die Bezirksmeisterschaft, um die Programme unserer Sportlerinnen und Sportler auf Wettkampftauglichkeit zu prüfen – eigentlich. Für die Kinder ist es etwas ganz besonderes, schließlich geht es darum, wer im Verhältnis zur aufgestellten Punktzahl den geringsten Punktabzug verbuchen kann. Alle Kinder gingen mit neuen Programmen an den Start. Natürlich gab es noch vereinzelte Unsicherheiten, die aber bestimmt bis zum Saisonauftakt bei der Bezirksmeisterschaft am kommenden Sonntag in Bebra noch behoben werden können. Siegerin Sophie Simon hatte die höchste Schwierigkeit eingereicht und so konnte sie sich etwas mehr Abzüge erlauben als alle anderen. Aber die anderen hatten schon gut vorgelegt und so wurde es am Ende richtig spannend. Sophie setzte sich am Ende knapp gegen Celina Schneider durch. Auch die Entscheidung zwischen Rang drei und vier war ganz knapp. Hier hatte am Ende Emma Richter die Nase vorn, für Nina Langlotz bedeutete dies trotz guter Leistung den undankbaren vierten Platz. Mit Sturzpech kamen Hanna Reichmann und Felix Schulze auf die Plätze fünf und sechs.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, besonders an Fachwartin Verena Aßhauer, die alles vorbildlich organisierte, und natürlich an die Kampfrichter, ohne die wir keine Ergebnisse hätten. Schön war auch die Unterstützung der „Fans“ und weiterer Zuschauer und das leckere Büffet, das die Eltern gezaubert haben. Jugenwartin Heike Richter übernahm spontan die Ansage und die verletzte Pauline Bischoff half im Kampfgericht aus.

 
Wintertraining im RSC PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - BMX
Geschrieben von: Carsten Rövenstrunk   

Damit wir auch im Winter fit bleiben, hat sich unsere Mountainbikerin Heike Klug bereit erklärt, das Hallentraining sowie einen Indoor-Cycling-Kurs zu organisieren und zu leiten!

 Das Wintertraining soll in erster Linie als Ausgleich für die lange Radsaison gedacht sein, da die Muskulatur im Radsport doch sehr einseitig beansprucht wird. Im Hallentraining werden wöchentlich wechselnde Schwerpunkte gesetzt, in denen die einzelnen Muskelgruppen durch Mobilisation, Koordination, Kräftigung, Sensomotorik und Kraftausdauer trainiert werden. Hierzu stehen uns eine Vielfalt an Übungen mit und ohne Geräte zur Verfügung. Ein fester und wichtiger Bestandteil jeder Trainingseinheit sind auch Dehnungsfähigkeit, die Entspannung und natürlich immer auch etwas Trainingslehre.

Ergänzend zum Hallentraining sollte natürlich das Ausdauertraining/Herzkreislauftraining im Winter nicht vernachlässigt werden. Wenn es draußen regnet oder schneit, können wir beím Indoorcycling, motiviert durch den Trainer, mit guter Musik unser Ausdauertraining abwechslungsreich gestalten. Mittels Herzfrequenzmesser werden die Grundlagenausdauer, unterschiedliche Belastungsphasen aber auch Erholungfähigkeit trainiert. Durch Einsatz verschiedener Techniken haben wir die Möglichkeit unseren "runden Tritt", die Trittfrequenz sowie auch unsere mentalen Fähigkeiten zu verbessen. Das alles gepaart mit viel Spaß, Motivation und natürlich den nicht zu verhindernden Trainingserfolgen, gibt den Teilnehmern die Möglichkeit ihren eigenen Fitness- und Gesundheitszustand positiv zu beinflussen.

Heike Klug ist seit 2001 als Indoorcycling-Instructor in verschiedenen Sportstudios tätig. Ihre Trainerausbildung hat sie beim Landessportbund-Hessen absolviert und dort die Fitness-Trainer-C-Lizenz, sowie die B-Lizenz Sport in der Prävention erworben. Zur Zeit gibt Sie unterschiedliche Kurse in den Bereichen Wirlbelsäulengymnasik, Langhanteltraining, Body-Style, BMW und natürlich Indoorcycling.

Alle Teilnehmer des RSC haben viel Spaß und was auch schön ist: Es sind Teilnehmer aus allen Sparten und Altersklassen vertreten!

 
Jahresabschlussfest 2011 PDF Drucken E-Mail
RSC-Weimar-Ahnatal - Allgemein

Der Bürgersaal in Weimar war am 12. November 2011 wieder einmal gut gefüllt mit Radfahrern aller Altersgruppen und verschiedener Sparten. Etliche noch unbekannte Gesichter waren dabei, denn die BMX-Sparte hatte in der vergangenen Saison geboomt  und dem Verein viele neue Mitglieder beschert. Als ein Programmpunkt des Abends wurde die ungefähr 30 Leute starke BMX-Mannschaft vorgestellt, indem  Kinder, Jugendliche verschiedenen Alters und die Trainer auf die Bühne traten, alle angetan mit gleichartigen, voluminösen Trikots, über und über mit Kontrastfarben und Sponsorennamen bedruckt, bei jedem auf dem Rücken der Namen oder Spitzname des Trägers. Das war ein überzeugender Einstand. Das Team um die Familie Rövenstrunk hat ganze Arbeit geleistet. Mit den BMX-Fahrern gibt es jetzt neben den Kunstradfahrern ein zweites Feld überzeugender Jugendarbeit. Als Dank für seinen Mut, das Projekt BMX-Strecke umzusetzen, erhielt Helmuth Persch von BMX-Fachwart Carsten Rövenstrunk ein Rennjersey mit der Aufschrift „El Presidente“. Von den Kunstradfahrern – fast ausschließlich weiblich – kennt man ja schon ein solch geschlossenes und überzeugendes Auftreten als Gruppe, jedes Jahr wieder auf hohem Niveau, eine bewundernswerte, kontinuierliche Dauerleistung. Der Dank der Eltern ist gewiss: Eine Mutter hatte Helmuth Persch als Vereinsvorsitzendem sogar Socken gestrickt.

 Hingegen bei den Radtourenfahrern und den Mountainbikern im RSC ist der Nachwuchs eher spärlich. Dass das nicht überall zwingend so sein muss, erlebte man bei den Ehrungen des Radsportbezirks Kassel, bei der die Arbeit mit einer Jugendgruppe von Rennradfahrern ausgezeichnet wurde, mit einem magisch blau leuchtendem Glasgegenstand.

Wie jedes Jahr wurden die aktivsten Mitglieder geehrt. Bei den Radtourenfahrern des RSC bekam den größten Pokal verdientermaßen Manfred Heuser, der einerseits die höchste Kilometerleistung der vergangenen Saison erbracht hat, und sich andererseits rührend mit großer Präsenz sowie ansteckend guter Laune um die nicht mehr ganz so umfangreiche Truppe gekümmert hat.

Im Showprogramm tanzte die Tanzgruppe Flash aus Hofgeismar und die Kinder vom Kunstradfahren traten als niedliche kleine Geister auf. Weiter zeigten Ronny Engelmann und Kevin Brill aus Kassel, Stars in der BMX-Flatlandszene, welche Kunststücke auf einem BMX-Rad auf ebenem Untergrund möglich sind. Für alle Anwesenden gab es Tanzrunden zwischen den Programmpunkten, und, als der Abend zu Ende ging, wurden – Überraschung! alles in weihnachtliches Geschenkpapier verhüllt, nur der Staubsauger nicht – die Tombolapreise vergeben.

 
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